Wer sind wir?

Wir sind die "Waldtrachtbeobachter Süd e.V." wir konnten im Jahr 2020 die langjährige Arbeit von Herrn Dr.Liebig aus Hohenheim nun endlich in einen Verein überführen und so diese Initiative für die Zukunft sichern. So konnten wir die von uns genutzten Internetseiten in das Eigentum des Vereins überführen und nun selbständig betreiben.
Unser Verein hat 2 Abteilungen:
1. die Lausbeobachtung  in Gruppen in ganz Süddeuschland und
2. die Waldtrachtbeobachtung mit Bienenstockwaagen.

Viele Jahre waren auch zwei bayerische Beobachtergruppen (eine in der Oberpfalz und im Bayerischen Wald, die andere in Oberbayern) aktiv, und so konnten wir uns auch die „Süddeutschen Lausbeobachter“ nennen. Am Stichtag 14. Februar 2004 waren wir zusammen mit den bayerischen Kollegen 99 Gleichgesinnte.

Aktuell, Stand Februar 2020, sind wir in 10 Gruppen aufgeteilt, die vor allem den Schwarzwald und den Schwäbischen Wald, aber auch die interessanten Waldgebiete beidseits des oberen Neckartales, am Albtrauf, im Bodenseeraum und im Allgäu kontrollieren.


Was wollen wir?

Wir wollen die Wald- und Tannentracht in Baden-Württemberg besser nutzen. Der Wald honigt nicht jedes Jahr und wenn er honigt, dann nicht überall gleich gut. Auch wir machen nach wie vor jedes Jahr diese Erfahrung, weil wir genauer hinschauen und außerdem einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch auch nach der Honigernte pflegen. Wie jede Nektartracht ist auch jede Honigtautracht zeitlich begrenzt, nur sind ihr Beginn, ihre Ergiebigkeit und ihre Dauer sehr viel schwerer zu beurteilen als eine Blütentracht. Auch erfahrene Lausbeobachter sind sich da vor Überraschungen nie sicher. Zudem wollen wir die Forschung rund um die Wald- und Tannentracht auch praktisch unterstützenund und wir sind auch bereit unsere Erkenntnisse und Daten in Vorträgen und Waldbegehungen einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und die Imkerschaft in Fragen der Waldtracht aus- und fortzubilden.
Auf die Läuse kommt es an. Für die optimale Nutzung der Wald- und Tannentracht ist ihre Beobachtung unumgänglich. Diese Beobachtung gelingt wiederum nur, wenn man die bienenwirtschaftlich wichtigen Honigtauerzeuger kennt, wenn man weiß wie sie aussehen und wo bzw. wie sie leben. Außerdem sollte man in der Lage sein, ihre Populationsdichte zu beurteilen.

Haben Sie schon einmal versucht, bei Beginn oder während einer Waldtracht herauszufinden, wo es am besten honigt? Das ist ohne fremde Hilfe nahezu unmöglich. Besser ist es sich mit Gleichgesinnten zusammen zu tun und die Beobachtung der Waldtracht mit System anzugehen. Das Prinzip ist relativ einfach. Es heißt: "Einer für alle, alle für einen." Jeder von uns beobachtet an seinem Platz, besonders Fleißige beackern mehr als einen, und gibt seine Ergebnisse weiter. Er erhält dafür die Beobachtungsergebnisse von vielen anderen Plätzen.